Schwangere Frau umfasst liebevoll ihren Bauch
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Eure Liebe trägt Früchte: Ihr werdet Eltern! Ihr erwartet ein Kind! Die Gefühle, die diese Nachricht auslöst, sind vermutlich überwältigender als alles, was ihr bisher kanntet.

Vielleicht hast du dir schon lange ein Baby gewünscht und genießt die Frühschwangerschaft als reine Wonne, eventuell bist du aber auch voller Adrenalin, weil dich die Nachricht so sehr überrascht hat. Du kaufst nach dem ersten Schwangerschaftstest einen weiteren – zur Sicherheit. Du möchtest sofort den voraussichtlichen Entbindungstermin berechnen. Und deine Ernährung ändert sich schon jetzt: Vielleicht isst du zwei Schokocroissants am Tag, obwohl du Bäckereien sonst meidest.

Womöglich neigst du in dieser Phase tatsächlich zu Handlungen, die du von dir selbst gar nicht kennst. Der Gedanke an das, was da kommen mag, wird für die meisten werdenden Eltern zum ständigen Begleiter - mit positiven und negativen Empfindungen.

Zu den positiven gehören sicherlich die Gedanken an dein Baby, an seine Erstausstattung und die Zeiten des schwangeren Wohlbefindens, zu den negativen die Sorgen, ob du die Schwangerschaft mit dem Job vereinbaren kannst, ob du finanziell abgesichert bist. Besonders werdende Väter machen sich diese Gedanken zu Beginn während die Mütter vielleicht eher an Komplikationen denken. Zum Glück überwiegt bei den meisten aber die Freude.

Wir werden Eltern! Plötzlich schaust du entzückt fremden Kinderwagen hinterher, bleibst am Wühltisch mit den Babybodys stehen, du hast das Bedürfnis, den Bauch zu streicheln, auch wenn von außen noch gar nicht sichtbar ist, welches Wunder sich derzeit darin abspielt. Deine Partnerschaft bekommt neue Dimensionen und vielleicht überlegst du schon jetzt, welcher Name der schönste für dein Kind sein könnte.

Neugier! Die Fragen werden konkreter, die Neugier immer größer. Wird es ein Mädchen oder ein Junge? Wer ist ein kompetenter Ansprechpartner? Werde ich beim ersten Vorsorgetermin in Tränen ausbrechen vor Rührung, wenn mir der Arzt den Mutterpass? Und wie verändert sich mein Körper?

Die Nachricht verkünden! Manche werdende Eltern möchten ihr Glück hinausbrüllen und fahren von einem Freund zum anderen, um die Botschaft zu verkünden. Viele hingegen warten erst eine Zeit lang, bis sie ihre Umwelt informieren, um erst einmal selbst die Nachricht zu verarbeiten. Nur: Diese Heimlichtuerei ist gar nicht so leicht. Wie erkläre ich dieses unglaubliche Strahlen in meinen Augen? Wie begründe ich den Kollegen bei der Jubiläumsfeier, dass ich ihnen heute nur mit Orangensaft zuproste? Und wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt, es den Eltern oder den Geschwisterkindern mitzuteilen?

Geballte Emotionen! Neben lauter organisatorischen Fragen, die einem in der aufregenden Anfangszeit durch den Kopf gehen mögen, tauchen sicher auch immer wieder eigentümliche Bilder auf: Vielleicht siehst du vor deinem geistigen Auge die Geburtsanzeige deines eigenen Kindes. Du siehst dich mit Augenrändern nach einer durchwachten Nacht im Bett liegen. Wie Filmsequenzen schießen vielen Eltern solche Gedanken durch den Kopf – das sollte dich aber keineswegs beunruhigen. Die Anfangszeit einer Schwangerschaft bedeutet für die meisten ein turbulentes Gefühlschaos, was auf Seiten der Frau nicht zuletzt auch mit der Hormonumstellung zu tun hat, die der Körper erst verarbeiten muss. Doch mit der Zeit wird sich alles finden. Spätestens, wenn du beginnst, an morgendlicher Übelkeit oder anderen Zipperlein zu leiden, oder wenn du bei der Urlaubsplanung schon automatisch den Geburtstermin mit einrechnest, wird dein Alltag wieder den gewohnten Lauf nehmen und du kannst dich wieder auf das Hier und Jetzt konzentrieren – allerdings ein ziemlich intensives Hier und Jetzt!

Du bist einmalig! Du wirst viele Tipps von Bekannten bekommen zu Schwangerschaftssport genauso wie zu Risikoschwangerschaften, zur Geburt oder zum Stillen. Du wirst Dinge über Pränataldiagnostik oder Homöopathie nachlesen und dich über die letzten Tage vor der Geburt informieren und dennoch steht eines dabei fest: Deine Schwangerschaft ist anders als jede andere! Führe dir das vor Augen und entscheide für dich selbst, was dir guttut. Hör auf dein Bauchgefühl!

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