Schwangerschaft

Schwangere Frau in Umstandsmode
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Wenn du weißt, dass du schwanger bist, und dich mit dem Gedanken angefreundet hast, wirst du früher oder später das Bedürfnis empfinden, es “der ganzen Welt” mitzuteilen. Doch was, wenn das Umfeld anders reagiert als erwartet?

Wenn ein Freund, Kollege oder Bekannter auf die Nachricht deiner Schwangerschaft anders reagiert, als du es erwartest, empfindest du dies vielleicht zunächst als negativ. Aber: Es gibt viele Situationen, die du auch positiv auslegen kannst, wenn du nur einmal den Blickwinkel änderst: Deine beste Freundin hat sich nicht richtig über die Schwangerschaft gefreut? Sei geduldig, ihr schießt wahrscheinlich nur die Angst durch den Kopf, dass du in Zukunft weniger Zeit für sie haben wirst. Und die Tante? Ruft plötzlich dauernd an? Genieße die Aufmerksamkeit, die dir in dieser Phase zuteil wird! Tanke diese emotionale Kraft auf, du wirst sie noch brauchen.
Und halten nicht zu starr an alten Mustern fest. Der Freundeskreis verschiebt sich bei den meisten, wenn sich das Leben grundlegend ändert. Natürlich hast du nun mehr mit Menschen zu tun, die auch schwanger sind oder schon einmal schwanger waren. (Aber ganz ehrlich: Unterhälst du dich vor der Besteigung des Mount Everest nicht auch eher mit Bergsteigern als mit Hobbygärtnern?) Die Schwangerschaft ist dein neues Themengebiet, auf das du dich einstellen und vorbereiten möchtest. Lass das zu! Bestand die Basis einer Freundschaft ausschließlich aus gemeinsamen Partys, so bröckelt nun natürlich das Fundament. Trotzdem heißt das nicht, dass das Thema Freundschaft am Ende wäre, im Gegenteil! Erstens wirst du durch die neue Situation viele neue Menschen kennenlernen und vielleicht sogar besonders intensive Gespräche führen. Zweitens denkt die Partyfreundin vielleicht auch irgendwann über Kinder nach. Sei dir sicher: Dann wirst du wieder die erste Ansprechpartnerin sein!
Schwieriger ist es, wenn die beiden Partner unterschiedlich zu der Schwangerschaft stehen. Hier kann dir sicher niemand einen schnellen Rat geben. Nur das möchten wir dir mit auf den Weg geben: Dass es normal ist, bei diesem großen Thema Ängste zu haben – und dass Angst zu einer Abwehrhaltung führen kann. Je besser es dir gelingt, deine eigene Angst wie die des Partners zu akzeptieren, Geduld mit dir und dem anderen zu haben und über die Dinge möglichst offen zu sprechen, umso leichter wird es dir fallen, einen guten gemeinsamen Weg zu finden.

Tags: Partner, Freunde, Schwangerschaft, Schwangerschaft

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