Körperliche Geburtsvorbereitung

Schwangere Frau im Bett
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Dein Körper verändert sich in den neun Monaten bis zur Geburt und zwar nicht nur am Bauch. Dein Beckenboden etwa wird durch das Wachstum deines Kindes geschwächt. Trainiere ihn mit Übungen.

Durch die Schwangerschaftshormone, vor allem durch das Progesteron, wird der Beckenboden weicher und dehnbarer (wie alle übrigen Muskeln und Gelenkverbindungen im Körper auch), wodurch die Geburt überhaupt erst ermöglicht wird. Im nicht schwangeren Zustand, ohne die Schwangerschaftshormone, wäre eine Geburt unmöglich, da der Beckenboden sich nicht so stark dehnen würde, dass ein Kind durchpassen könnte.

Durch die Hormone und die durch das Wachstum des Kindes immer schwerer werdende Gebärmutter wird der Beckenboden weicher, damit aber auch geschwächt. Deshalb ist es ratsam, schon in der Schwangerschaft mit Beckenbodentraining zu beginnen. Früher wurde davon abgeraten, da ein straffer Beckenboden die Geburt nur unnötig verzögern würde. Heute weiß man aber: “Alle Muskeln, die ich bewusst anspannen kann, kann ich auch bewusst entspannen!”

Es gibt verschiedene Übungen, um den Beckenboden zu trainieren und zu stärken, lass dir diese aber unbedingt zu Anfang von einem Profi (Hebamme, Physiotherapeut oder Arzt) zeigen und erklären, damit du es auch richtig machst. Die Beckenbodengymnastik ist Teil vieler Geburtsvorbereitungskurse, aber auch bei der Schwangerengymnastik oder beim Schwangeren-Yoga werden Übungen hierzu angeboten.

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