Nach der Geburt |Rückbildung

Ärztin
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Natürlich dreht sich alles um das neugeborene Kind – aber denk nach der Geburt auch an dich! Nicht nur für dein Kind sind Untersuchungen vorgesehen, sondern auch für die frischgebackene Mutter. Die Arzttermine können sehr aufschlussreich sein.

Nachdem sich dein Körper in den letzten Monaten auf die Geburt hin vorbereitend verändert hat, beginnt unmittelbar nach der Geburt schrittweise die Rückbildung in seine ursprüngliche Form. Da geschieht auch vieles, was du von außen nicht sehen kannst – umso wichtiger, dass dein Arzt oder deine Hebamme sich um dich kümmern.

In der Zeit des Wochenbettes werden wichtige Kontrollen vorgenommen, um zu untersuchen, ob von der Geburt Verletzungen zurückgeblieben sind, und um die gesunde Rückbildung zu beobachten. Der Geburtskanal (Vagina und Zervix) sowie der Enddarm (Anus und Rektum) werden auf eventuelle Geburtsverletzungen hin überprüft und fachgemäß versorgt.

Ein eventueller Dammschnitt muss unmittelbar nach der Geburt genäht werden, um einen größeren Blutverlust zu vermeiden. Die Rückbildung der Gebärmutter sollte bereits nach der Geburt der Plazenta (Mutterkuchen) beginnen und wird in den ersten Stunden und Tagen sorgfältig überprüft.

Selten kommt es vor, dass durch mangelnde Kontraktionen der Gebärmutter ein vermehrter Blutverlust auftritt. In diesem Fall werden regelmäßig Puls und Blutdruck kontrolliert, eventuell bekommst du Medikamente, die die Rückbildung der Gebärmutter unterstützen, sowie Flüssigkeitsersatz. Sechs Wochen nach der Geburt findet dann noch einmal eine abschließende Untersuchung beim Frauenarzt statt.

Tags: Gebärmutter, Rückbildung, Spätwochenbett, Geburtsverletzungen, Rückbildung, Nach der Geburt

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