Babys Gesundheit

Kind bei einer Untersuchung
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Zwischen der vierten und sechsten Lebenswoche ist die dritte Vorsorgeuntersuchung fällig. Da in den meisten Fällen die ersten beiden Vorsorgeuntersuchungen in der Klinik stattfinden, ist die U3 oft die erste Untersuchung beim Kinderarzt.

Habt ihr den richtigen Kinderarzt schon gefunden? Bei dieser Untersuchung habt ihr die Gelegenheit, zu schauen, ob ihr mit seiner Art des Umgangs mit euch und dem Kind zufrieden seid oder nicht. Es ist wichtig, dass sich mit der Zeit ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen euch, dem Kinderarzt und eurem Kind entwickelt, denn auch das kann die Genesung beschleunigen, wenn euer Kind einmal krank werden sollte.

Bei der U3 kontrolliert der Kinderarzt zunächst, ob sich das Neugeborene in den vergangenen Wochen altersgerecht entwickelt hat. Gründlich überprüft er die Körperfunktionen, das Hörvermögen und die angeborenen Reflexe. Bei der dritten Vorsorgeuntersuchung wird das Hüftgelenk mittels Ultraschall auf Entwicklungsstörungen oder Fehlbildungen hin untersucht.

In den meisten Fällen erkundigt sich der Kinderarzt nach dem allgemeinen Verhalten des Kindes. Er fragt nach, ob es Probleme oder Auffälligkeiten beim Trinken, der Verdauung oder beim Schlafen gibt. Wichtig ist, dass ihr als Eltern dem Kinderarzt eure Beobachtungen mitteilt. Dadurch wird dem Arzt eine Beurteilung des Gesundheitszustandes erleichtert.

Der Säugling sollte in den ersten zwei bis drei Monaten etwa 150 Gramm pro Woche an Gewicht zunehmen. Die Tagestrinkmengen in dieser Zeit liegen meist bei 15 % des aktuellen Körpergewichts.

Der Kinderarzt informiert euch über wichtige Kinderimpfungen zum Schutz vor Wundstarrkrampf (Tetanus), Diphtherie, Kinderlähmung (Poliomyelitis), Hib (Haemophilus influenzae Typ b), Keuchhusten (Pertussis) und Hepatitis B. In der Regel findet etwa vier Wochen nach der U3 die erste Impfung statt. Der Kinderarzt wird euch vorab auch über die Risiken aufklären. Bei der U4 folgt die zweite Impfung.

“Ich habe die ersten Untersuchungen unseres Babys sehr genossen, weil ich Fragen loswerden konnte und die Ärztin sehr viel lobte. Jedes Mal auf dem Nachhauseweg strahlte ich und dachte: Wow, die Ärztin findet auch, dass mein Kind ein ganz besonderes ist. Ich wusste das zwar auch ohne die medizinische Bestätigung, aber geschmeichelt hat es mir doch.”
Meggi (34)

Tags: Impfungen, Vorsorgeuntersuchungen, Verdauung, Kinderarzt, Babys Gesundheit

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