Auffälligkeiten beim Baby

Baby in Windel auf dem Rücken liegend
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Das Positive am Leistenbruch: Er lässt sich schnell und einfach orten. Das Negative: Als Behandlungsform kommt eigentlich nur die Operation in Frage.

Beim angeborenen Leistenbruch treten Baucheingeweide in einer sackartigen Bauchfellausstülpung durch eine bei der Geburt bereits vorhandene Lücke in den Leistenkanal.

In der Regel zeigt sich die Hernie (Eingeweidebruch) bereits im ersten Lebensjahr. Jungen sind viermal häufiger betroffen als Mädchen. Meist ist der Bruch an der Bruchgeschwulst in der Leistengegend gut sichtbar und tastbar. Bei Jungen kann der Bruch bis in den Hodensack gleiten, bei den Mädchen in die Schamlippe.

Die Bruchgeschwulst kann meist mit leichtem Druck zurückgeführt (reponiert) werden. Ist dies nicht möglich und bestehen starke Schmerzen (das Kind schreit), so ist der Bruch eingeklemmt. Dies ist eine gefährliche Situation und verlangt sofortige ärztliche Hilfe und eine operative Behandlung.

Beim Wasserbruch (Hydrocele) besteht eine Flüssigkeitsansammlung innerhalb der Hodenhüllen oder entlang des Samenstrangs beim Jungen. Dies führt ebenfalls zu einer Schwellung, die eventuell mit einem Bruch verwechselt wird. Meist bildet sich diese Flüssigkeitsansammlung in den ersten vier Monaten spontan zurück. Ist dies nicht der Fall oder besteht ein starker Druck auf den Hoden, ist eine operative Behandlung nötig.

Tags: Leistenbruch, Wasserbruch, Hoden, Auffälligkeiten beim Baby

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