Auffälligkeiten beim Baby

Baby auf Bauch liegend mit offenen Augen
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Und es gibt doch Unterschiede zwischen Mädchen- und Jungenmüttern. So müssen sie sich zum Beispiel mit ganz verschiedenen Krankheitsbildern auseinandersetzen. Ein Hodenhochstand ist das beste Beispiel dafür.

Von einem Hodenhochstand spricht man, wenn sich ein oder beide Hoden bei der Geburt nicht im Hodensack befinden. Es handelt sich dabei um eine Entwicklungsstörung, deshalb ist ein Hodenhochstand auch häufiger bei Frühgeborenen.

Der Hoden kann aber im ersten Lebensjahr noch nach unten gleiten. Deshalb erfolgt in der Regel eine Behandlung erst im zweiten Lebensjahr. Der Hoden kann unbeweglich im Leistenkanal liegen und dort tastbar sein (Leistenhoden) oder er liegt in der Bauchhöhle und ist damit nicht von außen, also nur per Ultraschall, erkennbar.

Beim Gleithoden liegt der Hoden im Eingangsbereich zum Hodensack und kann in den Hodensack gezogen werden, gleitet aber nachher wieder in die Ausgangslage zurück. Der Hodenhochstand sollte bis zum zweiten Geburtstag behandelt sein, weil sonst durch die höhere Umgebungstemperatur eine Schädigung des Hodengewebes eintritt, die sich in einer später verminderten Spermienproduktion und damit in Unfruchtbarkeit äußern kann. Zur Behandlung gibt es die Möglichkeit der Hormontherapie oder der Operation.

Tags: Frühgeborene, Hodenhochstand, Hoden, Kleinkind, Auffälligkeiten beim Baby

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