Kinderkrankheiten

Schlafendes Baby mit Teddybären
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Masern kommen heutzutage nicht mehr häufig vor, weil es eine Impfung dagegen gibt. Bei Kindern ohne den Impfschutz kann die hoch ansteckende Erkrankung allerdings tückisch verlaufen.

Masern können eine Maserngehirnentzündung oder Lungenentzündung zur Folge haben. Diese Begleiterscheinungen sind zwar nicht häufig, aber umso gefährlicher.

Der einzige wirksame Schutz gegen Masern ist die Impfung. Wird ein nicht geimpftes Kind mit dem Masernvirus angesteckt wird, so läuft folgender typischer Krankheitsverlauf ab: Zehn Tage nach dem Kontakt hat das Kind Fieber, Schnupfen und Husten (oft als Erkältung beurteilt), hinzu kommt aber eine Bindehautentzündung mit Lichtscheu und in den seitlichen Mundtaschen finden sich weiße Flecken.

In diesem Vorstadium kann bereits die vorläufige Diagnose gestellt werden. Nach zwei bis drei Tagen scheint es etwas besser zu gehen, doch am 14. Tag steigt das Fieber wieder an und es erscheint der typische Masernausschlag: Dieser besteht aus leicht erhabenen roten Flecken, zackig begrenzt, die später großflächig zusammenfließen. Sie beginnen hinter den Ohren und breiten sich über Kopf, Hals, Rumpf, Arme und Beine aus.

Etwa vier Tage nach Beginn des Ausschlags ist das Kind fieberfrei und der Ausschlag beginnt in der gleichen Reihenfolge abzublassen, wie er aufgetaucht ist. Das Kind ist jetzt nicht mehr ansteckend. Schon bei einem Verdacht auf Masern sollte der Kinderarzt gerufen werden, um die Diagnose zu bestätigen und das Kind auf Komplikationen zu untersuchen.

Tags: Fieber, Husten, Schnupfen, Masern, Lungenentzündung, Krankheiten, Kinderkrankheiten

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