Pränatale Diagnostik

Bauchmassage für eine Schwangere
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Mit der Nabelschnurpunktion können Gewebe- und Blutproben des Ungeborenen entnommen werden, um sie zu analysieren. Sie ist aber auch eine Möglichkeit, dem Kind direkt Medikamente zuzuführen.

Besteht beispielsweise der Verdacht einer Blutgruppenunverträglichkeit zwischen Mutter und Kind, so kann aus der Nabelschnurvene eine Blutprobe entnommen werden, um die Blutgruppe zu bestimmen. Hierfür wird eine sehr dünne Hohlnadel durch die Bauchdecke der Mutter eingeführt. Auch zur Entnahme von Gewebeproben für eine Chromosomenanalyse kann der Eingriff genutzt werden. Ist es notwendig, dem Kind direkt Medikamente zu verabreichen, so kann dies ebenfalls über diesen Weg geschehen.

Eine Nabelschnurpunktion aus diagnostischen oder therapeutischen Gründen ist ab der neunzehnten Schwangerschaftswoche möglich.

Nach wie vor ist die Untersuchung von Zellen aus dem Fruchtwasser, aus Plazentagewebe oder aus dem Blut des Ungeborenen der einzige Weg, zahlreiche Chromosomenstörungen mit sehr hoher Sicherheit auszuschließen.

Tags: Medikamente, Chromosomenstörungen, Blutgruppenunverträglichkeit, Pränatale Diagnostik

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