Unterschätzte Gefahren

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Nur Vorsorge kann helfen, um diese Form der Risikoschwangerschaft zu verhindern. Und das ist ratsam, denn Röteln können deinem ungeborenen Kind sehr schaden.

Eine Infektion in der Schwangerschaft mit Rötelnviren ist sehr gefährlich. Insbesondere im ersten Drittel der Schwangerschaft können die Viren Organschäden beim Baby verursachen. Sie befallen Gehirn, Augen, Ohren und Herz des Embryos. Nicht selten kommt es dann zu einer Fehlgeburt. Infiziert sich die Schwangere später, treten zum Teil Innenohrschäden beim Kind auf. Erkrankt sie kurz vor der Entbindung, kann es sein, dass das Kind ebenfalls an Röteln erkrankt.

Der beste Schutz vor Röteln sind eine durchgemachte Infektion im Kindesalter (die Immunität besteht lebenslang) oder eine Impfung. Durch die abnehmende Impfbereitschaft hat die Zahl von Rötelnfällen bei Kindern in den letzten Jahren jedoch wieder deutlich zugenommen. Dadurch steigt das Risiko für eine Schwangere, mit erkrankten Kindern in Kontakt zu kommen.

Da eine Immunisierung während der Schwangerschaft nicht mehr möglich ist, sollte jede Frau, die sich ein Kind wünscht, untersuchen lassen, ob sie Antikörper gegen die Rötelnviren im Blut trägt, und sich gegebenenfalls impfen lassen.

P.S. Röteln sind nicht dasselbe wie Ringelröteln.

Tags: Fehlgeburt, Risikoschwangerschaften, Impfung, Unterschätzte Gefahren

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