Mein Körper |Zipperlein

Schwangere Frau in Umstandsmode
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Durch die Schwangerschaftshormone wird das gesamte Gewebe, auch Bänder und Knorpelverbindungen, aufgelockert, das Becken wird nachgiebig. So bereitet sich dein Körper auf die Geburt vor. Außerdem verlagert sich durch das wachsende Gewicht des Kindes dein Körperschwerpunkt immer mehr. Mit all dem muss dein Rücken fertigwerden. Doch gegen Rückenschmerzen gibt es viele Mittel.

Vor allem Frauen, die versuchen, das Gewicht des Bauches mit ihren Muskeln auszugleichen, neigen zu Fehlhaltungen wie Rundrücken oder Hohlkreuz. Akupunktur, Akupressur, Shiatsubehandlungen oder Massagen können die Beschwerden lindern. Solltest du aber dauerhaft Probleme haben, so sprich unbedingt mit deiner Hebamme oder dem Gynäkologen.

Maßnahmen

Ernährung

Achte vor allem auf ausreichend Kalzium, Magnesium, Vitamin C, D, E und B-Vitamine.

Hausmittel

  • Lass dir deine Schultern und den Rücken mit Massageöl massieren (Vorsicht mit Massagen im Kreuzbeinbereich, sie könnten Wehen auslösen).
  • Bei Nervenschmerzen kannst du dich mit Johanniskrautöl massieren lassen.
  • Eine Wärmflasche, ein Kirschkernkissen, ein warmes Bad oder eine warme Dusche wirken bei den meisten Frauen entspannend auf den Rücken.
  • Du kannst dir auch ein Heublumensäckchen auflegen (in reichlich Wasser aufkochen, fünfzehn Minuten ziehen lassen und gut ausdrücken).

Vorbeugung

  • Entlaste deinen Rücken! Vermeide schweres Heben und langes Stehen und achte auf eine aufrechte Haltung im Sitzen, Gehen und Stehen (ganz bewusst Hohlkreuz vermeiden und Becken leicht nach vorne kippen). Trage gute (flache) Schuhe und laufe viel barfuß.
  • Achte auf die richtige Haltung beim Heben: Beuge die Knie und nicht den Rücken! Gehe aufrecht in die Knie und hebe das Gewicht möglichst nah am Körper an.
  • Beim Tragen solltest du das Gewicht gleichmäßig auf beide Seiten verteilen, am besten mit einem Rucksack. Schweres Tragen hingegen solltest du ganz vermeiden – lass deinen Partner die großen Einkäufe machen!
  • Hilfreich sind auch Bewegungsübungen, die du öfter zwischendurch machen kannst, z. B. Beckenkreisen, langsames Kreisen des Kopfes, Schulternkreisen.
  • Schlafe auf einer nicht zu weichen, aber auch nicht zu harten Matratze.
  • Lege dich zum Schlafen auf die Seite, mit einem kleinen Kissen unter dem Bauch und einem großen Kissen oder einer eingerollten Wolldecke zwischen den Beinen.

Setze dich häufig zwischendurch auf einen großen Gymnastikball, dann ist das Becken immer in leichter Bewegung. Bei akuten Beschwerden kannst du im Vierfüßlerstand einen Katzenbuckel machen und langsam den Po nach rechts und links bewegen. Für Schulter- und Rückenmassagen kannst du dich verkehrt herum auf einen Stuhl setzen, ein Kissen auf die Lehne legen und es dir damit bequem machen. Nun darf dein Partner oder deine Freundin dich verwöhnen!

Tags: Ernährung, Massage, Wohlbefinden, Mein Körper, Zipperlein

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