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Baby in der Badewanne
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Plitsch, Platsch, nass: Baden gehört zum Alltag deines Kindes dazu und ist doch etwas ganz Besonderes. Gehört dein Baby zu den Wasserratten oder zu den Waschmuffeln?

Das erste Bad für dein Baby kann für alle Beteiligten anstrengend werden. Schließlich muss sich dein Kind erst an dieses neue Element gewöhnen. Darum solltest du dir hierfür besonders viel Zeit und Ruhe nehmen.

Manche Kinder mögen das fremde Nass zu Anfang überhaupt nicht, für andere ist es eine wahre Wonne. Das kann sich bei allen Kindern schnell ändern, viele müssen sich erst daran gewöhnen, um schließlich zu echten Wasserratten zu werden.

Du solltest dein Kind einmal pro Woche baden. Wenn es allerdings mit großer Entspannung auf das Bad reagiert, darfst du ihm dieses Vergnügen mit gutem Gewissen auch zweimal in der Woche gönnen. Ist dein Baby kein Wasserfreund, so versuche es mit deiner Stimme zu beruhigen und erkläre ihm alles, was du tust. Wichtig ist, dass das Baby das Gesicht der Mutter oder des Vaters zu jeder Zeit sehen kann. Das gibt ihm Sicherheit.

Das Baby sollte im Bad von oben nach unten gewaschen werden, das heißt beim Kopf anfangend und bei den Füßen endend. Zunächst kannst du das Gesicht waschen, dann die Haare (nach hinten waschen!), danach die Ärmchen, schließlich den Bauch, von dort die Beine und die Füße reinigen, zum Schluss werden noch der Rücken und der Po gewaschen.

Füge dem Badewasser möglichst keine Zusätze bei, lediglich ein paar Tropfen Muttermilch können helfen, die Haut deines Babys zu schonen und ihr genügend Rückfettung zu geben. Wenn keine Muttermilch zur Verfügung steht, kannst du einen ölhaltigen Badezusatz verwenden, anschließend solltest du aber auf das Eincremen verzichten.

Achte nicht nur auf die richtige Wassertemperatur (ca. 37 °C), sondern auch auf eine entsprechend warme Raumtemperatur (ca. 25 °C), damit dein Kind nach dem Baden nicht friert. Besonders wohlig reagieren Kinder auch auf ein angewärmtes Handtuch, in das sie sich nach dem Baden einkuscheln können. Trockne dein Baby von oben nach unten ab, das Gesicht, die Haare, den Hals, die Arme, den Oberkörper, die Beine, die Füße und den Rücken. Achte besonders darauf, die Stellen, an denen Haut auf Haut liegt, gut abzutrocknen. Feuchtigkeit kann hier zu wunden Stellen führen.

Für Neugeborene empfiehlt sich eine Babybadewanne, ganz am Anfang eignet sich aber auch das Waschbecken für das Bad. Babyeimer hingegen dienen eher nur dem Wohlbefinden und Vergnügen des Kindes. Es fühlt sich geborgen durch die Embryohaltung, allerdings kann es hier nur eingetaucht werden, zum Waschen bleibt kein Platz. Die große Badewanne sollte für Säuglinge nur genutzt werden, wenn ein Elternteil mitbadet. Das gefällt den Kindern oft sehr gut, denn sie empfinden Sicherheit und Geborgenheit, wenn sie die Haut von Mutter oder Vater so nah erleben.

Gemeinsames Bad
Es kann auch für die Eltern sehr schön sein, mit ihren Babys im warmen Wasser zu planschen. Nach dem Baden kannst du dein Kind dann noch mit einer sanften Babymassage verwöhnen. Das wird ihm gefallen.

Tags: Babypflege, Sicherheit, Babymassage, Wohlbefinden, Babypflege, Alltag

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