Gesundheit

Homöopathische Medizin
­

Du willst, dass es deinem Kind gut geht, und dafür tust du dein Bestes. Was aber, wenn du selbst krank bist und eventuell Medikamente einnehmen musst, von denen dir nicht klar ist, welche Wirkung sie auf dein Kind haben können?

Experten gehen davon aus, dass fünfzehn bis möglicherweise sogar fünfzig Prozent aller Schwangeren im ersten Schwangerschaftsdrittel Medikamente einnehmen, weil sie eben noch gar nicht wissen, dass sie schwanger sind.

Dies kann angesichts der sensiblen Zeit der Organentwicklung des Kindes in den ersten drei Monaten unangenehme Auswirkungen auf das Ungeborene haben. Die Medikamente können über den mütterlichen Blutkreislauf zum Mutterkuchen gelangen.

Der Mutterkuchen bildet für gewisse Medikamente eine Barriere, so dass diese für das Kind unschädlich sind. Andere Medikamente lässt er aber zum Kind passieren, was einerseits therapeutisch genutzt werden kann, andererseits aber eben auch zu Schäden führen kann.

Wenn eine Frau, die sich ein Kind wünscht, an einer Krankheit leidet, kann einerseits die Schwangerschaft durch diese Krankheit gefährdet sein, andererseits könnte sich die Krankheit während der Schwangerschaft auch verschlimmern.

Es ist also notwendig, den Arzt über eventuelle bereits bestehende Krankheiten zu informieren, am besten bevor eine Schwangerschaft eintritt. So kann eine frühzeitige medikamentöse Anpassung an die geplante Schwangerschaft vorgenommen werden. Auch der Zahnarzt sollte von einer Schwangerschaft Kenntnis haben, bevor er tätig wird.

Lies vor der Einnahme von Medikamenten den Beipackzettel. Dort findest du nützliche Informationen, ob bzw. wie das Medikament während der Schwangerschaft eingenommen werden darf. Verschreibt dir dein Arzt ein Medikament, so wird er mit dir auch darüber sprechen, was während der Schwangerschaft zu beachten ist.

Einnahme von Medikamenten

Du solltest deinen Arzt unbedingt darüber informieren, dass du schwanger bist. Dann wird er darauf achten, dir möglichst nur solche Medikamente zu verschreiben, die die Schwangerschaft nicht gefährden. Dennoch wird er im Blick haben, dass du für dich notwendige Medikamente auch bekommst.

Auf keinen Fall sollte eine Frau mit chronischen Erkrankungen wie beispielsweise Asthma bronchiale, Epilepsie oder arterieller Hypertonie aus Angst vor Fehlbildungen auf jegliche Art von Medikamenten verzichten. Ein sofortiges Absetzen der Medikamente kann hier schwere Folgen haben und die Krankheit verschlimmern – letztlich möglicherweise auch mit Auswirkungen auf das Kind.

Die Einnahme einiger weniger für die Schwangerschaft gefährlicher Medikamente, wie zum Beispiel von Vitamin-Säure-Derivaten, Kumarinderivaten und Zytostatika, ist unbedingt vorher mit dem Arzt zu diskutieren.

Homöopathische Medikamente und andere Naturheilmittel sind in der Regel ungefährlich, doch auch hier besteht die Möglichkeit, dass eine Substanz oder ein Präparat negative Folgen für die Schwangerschaft hat. Am sichersten ist es, wenn du dich vor der Einnahme von Medikamenten grundsätzlich von deinem Arzt oder Apotheker beraten lässt.

Impfungen

Impfungen sollten grundsätzlich durch einen Arzt vorgenommen werden. Dieser berät seine Patienten, zu welchem Zeitpunkt sie sich impfen lassen sollen und wie sie sich vor ansteckenden Krankheiten schützen können.

Gegen Varizellen (Windpocken) und Röteln sollte eine Frau, die sich ein Kind wünscht, immun sein. Ist sie dies nicht, kann eine Röteln- oder eine Varizellenerkrankung während der Schwangerschaft eine Gefahr für das Ungeborene bedeuten. In diesem Fall ist der Kontakt mit infizierten Personen unbedingt zu vermeiden. Nichtgeimpfte Frauen können nach der Geburt ihres Kindes geimpft werden.

Tags: Medikamente, Krankheiten, Gesundheit

Gewinnspiele und Gutscheine