Gesundheit

Wassergeburt
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Die Gesundheit unserer Kinder geht uns Eltern über alles, dazu gehört natürlich auch eine ordentliche Gesundheitsvorsorge. Ob die Entnahme von Nabelschnurblut stattfinden soll oder nicht, dazu gehen die Meinungen von Experten aber auseinander …

Wenn die Geburt näher rückt, überlegen manche Eltern, ob sie das Nabelschnurblut als mögliche Gesundheitsvorsorge für ihr Kind einlagern lassen möchten, um es etwa bei eventuell auftretenden Erkrankungen des Kindes einsetzen zu können. Kurz nach der Entbindung und dem Abnabeln können durch die Entnahme Stammzellen gewonnen werden, die anschließend tiefgefroren konserviert werden. Diese könnten insbesondere dann helfen, wenn beim Kind irgendwann Bluterkrankungen oder Typ-1-Diabietes auftreten.
Haben sich die werdenden Eltern für die Entnahme entschieden, bekommen sie vor der Geburt ein Entnahmeset zugeschickt. Dieses nehmen sie mit in die Geburtsklinik und das Krankenhauspersonal kümmert sich um alles Weitere. Das entnommene Blut wird anschließend vom jeweiligen Anbieter abgeholt, im Labor aufbereitet und schließlich eingefroren. Die Entnahme und Einlagerung des Blutes müssen die Eltern selbst bezahlen, meist wird ein Fixbetrag fällig und anschließend noch eine jährliche Gebühr für die Aufbewahrung.
Es gibt die Möglichkeit, das Blut nicht nur für das Kind selbst einzulagern, sondern es auch Nichtverwandten zu spenden.
Kritiker begegnen der Nabelschnurbluteinlagerung hauptsächlich darum kritisch, weil die Unternehmen profitorientiert handeln und das Nabelschnurblut bislang erst in sehr seltenen Fällen eingesetzt werden konnte. Wichtig ist also, sich im Vorfeld sehr gut zu informieren und Vor- und Nachteile abzuwägen.

Tags: Blut, Nabelschnur, Vorsorge, Gesundheit

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