Komplikationen

Mutter mit Ultraschallbild
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Während der Schwangerschaft sollte dein Arzt auf Veränderungen am Gebärmutterhals achten, um bei einer möglichen Zervixinsuffizienz rechtzeitig Maßnahmen zur Verhinderung einer Fehl- oder Frühgeburt ergreifen zu können.

Hinter dem Wortgetüm der Zervixinsuffizienz verbirgt sich eine Veränderung am Gebärmutterhals einer Schwangeren. Diese Veränderung wird in der Beschaffenheit des Gebärmutterhalses deutlich, der entweder zu kurz oder zu weich oder beides gleichzeitig ist. Rund um den errechneten Geburtstermin darf dieser weich werden, nicht aber schon in einem früheren Schwangerschaftsstadium. Geschieht dies trotzdem, spricht man von einer Zervixinsuffizienz (Zervix = Gebärmutterhals, Insuffizienz = Unzulänglichkeit).
Durch den Druck des Babys auf den Gebärmutterhals kann dieser zu kurze und zu weiche Gebärmutterhals zu einer verfrühten Muttermundöffnung auch ohne Wehen führen, die je nach Schwangerschaftswoche eine späte Fehlgeburt oder eine Frühgeburt zur Folge haben kann.
Eine Zervixinsuffizienz kann dein Arzt per Ultraschall feststellen, indem er die Länge des Gebärmutterhalses misst. Diese Untersuchung gehört allerdings nicht zu den Routinekontrollen und wird meist nur bei “vorbelasteten” Frauen durchgeführt, die in der Vergangenheit bereits eine Fehlgeburt oder eine Frühgeburt erlebt haben.
Stellt dein Arzt eine Zervixinsuffizienz fest, so wird er dich über die Möglichkeiten einer Cerclage informieren, die eine Fehlgeburt oder eine Frühgeburt verhindern soll.

Tags: Fehlgeburt, Frühgeburt, Gebärmutterhals (Zervix), Cerclage, Komplikationen

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