Familienalltag

Baby im Autositz
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Das Leben eures Kindes soll nicht ausschließlich aus dem Wort “Nein” bestehen. Ihr könnt es trotzdem vor Unfällen schützen – nicht zuletzt, indem ihr es lernen lasst, was wehtut. Mit Geduld und Ausdauer.

Ein Kind ist schon recht früh fähig, zu lernen, wo gewisse Gefahren lauern und wie es sich davor schützen kann. Dabei benötigt es aber eure Erfahrung und Hilfe.

Versucht eurem Kind immer einen Schritt voraus zu sein und euch gleichzeitig in seine Lage zu versetzen: Wozu ist es fähig? Was könnte als nächstes interessant sein, was wird es darum tun? Um Schwierigkeiten vorzubeugen, kann man die gefährlichsten Dinge und solche, die einen besonderen Wert haben, wegräumen. Das Kind kann sich nur einzelne Sachen merken. Wenn ihr den ganzen Tag nein sagen müssen, wird es bald gar nicht mehr darauf hören.

Solange euer Kind ganz klein ist, wird ihm ein einfaches und konsequent eingehaltenes Nein klarer machen als jede Erläuterung, dass es bestimmte Dinge nicht darf. Doch wenn es größer wird, soll es auch verstehen, warum es sich nicht an der Stehlampe hochziehen, in die Flamme der Kerze fassen oder einfach auf die Straße laufen darf.

Erklärt ihm auf einfache, verständliche Art, weshalb etwas eine Gefahr darstellen könnte und wie es sich davor schützen kann. Es ist klar, dass es noch lange auf euren Schutz und eure Leitung angewiesen ist. Es darf aber durchaus auch eigene Erfahrungen sammeln und somit stetig Eigenverantwortung und Selbstständigkeit entwickeln.

Sollte euer Kind Substanzen zu sich genommen haben, von denen ihr nicht sicher seid, welche Auswirkungen sie haben könnten, ruft das Berliner Giftnotrufzentrum unter 030-19240 oder die Gift-Informationszentrale NRW unter 0228-19240 an (www.giftnotruf.de). Hier wird euch weitergeholfen.

Tags: Notfälle, Sicherheit, Selbstständigkeit, Eigenverantwortung, Familienalltag

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