Mutter streichelt ihr Baby
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Schon Babys brauchen beizeiten Hautpflege. Kurz nach der Geburt etwa, wenn sich die Haut der Umgebung außerhalb des Mutterleibs anpasst.

In den ersten drei Wochen nach der Geburt wirst du feststellen, dass sich die Haut deines Babys erneuert. An den trockenen Körperregionen können sich Hautschuppen bilden, die schon so manche Mutter beunruhigt haben.

Betroffene Stellen sind meist der Fußrücken, die Handgelenke, die Handballen, der Hals und der Oberkörper, wobei der Bauch meist trockener ist als der Rücken. Das ist vollkommen normal!

Im Mutterleib im Fruchtwasser hatte die Haut deines Kindes ganz andere Bedingungen als nun an der frischen Luft, nun muss sie sich umstellen. Wenn du stillst, kannst du ein wenig Muttermilch auf die trockenen Stellen auftragen, das unterstützt die Regeneration.

Am besten streichst du morgens nach dem Aufwachen ein bisschen Muttermilch in ein Glas aus und nutzen diese dann zur Hautpflege. Für Mütter, die nicht stillen, empfiehlt sich zum Beispiel eine Calendulasalbe. Gut geeignet ist aber auch Olivenöl aus der Küche, das hilft zum Beispiel auch bei Milchschorf. Nimm eine walnussgroße Menge auf die Hand und wärm sie leicht an, bevor du das Öl sanft auf die Haut deines Babys streichst. Bitte knibbel die Hautstellen niemals ab! Sie werden sich von selbst lösen, wenn es an der Zeit ist.

“Mein Baby sah kurz nach der Geburt aus wie ein Reptil, das sich gerade häutet. Ich hatte noch nie davon gehört, dass die Haut von Babys sich tatsächlich sehr stark schuppt. Gottseidank hatte ich meine Hebamme, die mir erklärte, dass das normal ist. Nach einigen Tagen war die Haut erneuert, ohne dass ich irgendwelche Produkte aufgetragen hatte. Das Problem löste sich von selbst.”
Ina (32)

Tags: Babypflege, Muttermilch, Haut, Hautpflege, Olivenöl, Hautschuppen, Calendulasalbe, Öl, Regeneration

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