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Hebammen begleiten Schwangere durch die ganze Schwangerschaft hindurch und darüber hinaus. Sie sorgen für das Wohlbefinden der Frau, können aber auch Vorsorgeuntersuchungen vornehmen und beantworten alle Fragen zu Schwangerschaft, Entbindung und Stillzeit.

Als schwangere Frau hast du Anspruch auf Hebammenhilfe. Hebammen bieten während der Schwangerschaft, der Geburt und in der Zeit des Wochenbetts eine umfassende und ganzheitliche Betreuung an und unterstützen dich auf Wunsch auch während der gesamten Stillzeit. Die meisten schwangeren Frauen empfinden die Gespräche mit der Hebamme als sehr wohltuend, da sie hier offen über ihre Ängste, Sorgen und Befürchtungen sprechen können.

Hebammenhilfe ist in Deutschland gesetzlich geregelt, die Kosten für Schwangerenvorsorge, Hilfe bei Beschwerden und Risikoschwangerschaften, Beratung, Geburtsvorbereitung, Geburtshilfe, Wochenbettbetreuung und Rückbildungsgymnastik übernimmt die Krankenkasse.

Da dir deine Hebamme in vieler Hinsicht sehr nahe kommen wird, solltest du darauf achten, eine Frau zu finden, zu der du Vertrauen hast. Falls du dir einen Mann als Begleiter durch diese Zeiten wünschst: Seit 1985 sind in Deutschland auch Männer in diesem Beruf zugelassen. Vielleicht fragst du befreundete Mütter nach ihren Hebammen.

Auf große Resonanz stößt in Deutschland auch das System der Beleghebammen. Eine Beleghebamme betreut dich nicht nur in der Geburtsvor- und -nachbereitung, sie begleitet dich auch zur Geburt. Auf viele Frauen wirkt es beruhigend, zu wissen, dass sie bei der Geburt nicht auf fremde Hebammen treffen, sondern “ihre eigene” mitbringen können.

Auch für die Nachgespräche ist dieses Modell sehr schön, da deine Hebamme dir dann in Ruhe erzählen kann, wie die Geburt verlaufen ist – für viele Frauen eine wichtige Sache nach diesem aufwühlenden Erlebnis. Solltest du dich für dieses Modell entscheiden, dann frag in dem Geburtskrankenhaus, das du dir ausgesucht hast, nach einer Liste der möglichen Beleghebammen. Hier wie auch sonst gilt: Solltest du beim ersten Treffen das Gefühl haben, dass die Hebamme nicht zu dir passt, dann scheu dich nicht, weitere Hebammen zu kontaktieren. Das ist dein gutes Recht und es ist sehr wichtig, dass du dich mit dieser Person wohlfühlst.

Wo und wie du eine geeignete Hebamme findest, dafür gibt es auch Tipps bei den Hebammenverbänden, in Krankenhäusern oder in Hebammenpraxen. Und natürlich bei deinen Freundinnen, die schon Mütter sind.

Tags: Stillen, Wochenbett, Schwangerenvorsorge, Geburtshilfe, Ansprechpartner

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