Babypflege

Baby beim Zähneputzen
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Bis zur Geburt deines Kindes hast du dir wahrscheinlich noch keine großen Gedanken über Gebissentwicklungen gemacht, es sei denn, du hast Zahnmedizin studiert. Nun, da dich dein Baby aber nächtelang quengelnd auf Trab hält, möchtest du alles darüber wissen. Bitteschön.

Der Durchbruch der Milchzähne erfolgt in der Regel zwischen dem fünften und dem dreißigsten Lebensmonat deines Kindes. Meistens brechen zuerst die unteren Schneidezähne, dann die oberen Schneidezähne und schließlich die Backen- und Eckzähne durch. Mit Beginn des dritten Lebensjahres ist das Milchgebiss bei den meisten Kindern komplett und besteht aus zwanzig Zähnen.

Wichtig ist, dass du bereits ab Durchbruch des ersten Zahnes mit der Zahnpflege beginnst, um Karies zu verhindern. Gesunde und kariesfreie Milchzähne sind wichtig, weil Milchzähne als Platzhalter für die zweiten Zähne nötig sind.

Ein vorzeitiger Milchzahnverlust kann später zu Zahnstellungsanomalien bei den bleibenden Zähnen führen. Teure kieferorthopädische Korrekturen sind dann vorprogrammiert. Richtige Pflege und zahnfreundliche Ernährung von Anfang an tragen einen wesentlichen Teil dazu bei, dass die Zähne und das Zahnfleisch gesund bleiben.

Schon vor dem Zahndurchbruch kann das Baby durch das Wachstum der Zähne leichte Schmerzen verspüren. Ein vermehrter Speichelfluss, Quengeln, auffallend rote Bäckchen, leicht erhöhte Körpertemperatur oder ein Fäustchen im Mund sind Anzeichen für das Zahnen. Bei solchen Begleiterscheinungen des Zahnens kann ein Beißring helfen. Die meisten Babys empfinden die Beißerei als sehr angenehm, vor allem wenn der Ring vorher im Kühlschrank lag. Schmerzlindernde Salben, Zahnungsgels oder homöopathische Globuli können auch die Beschwerden verringern. Besprich das am besten mit deinem Kinderarzt.

Tags: Ernährung, Homöopathie, Zähne, Milchzähne, Milchgebiss, Beißring, Babypflege

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