Gesundheit

Kleiner Bub bei einer Untersuchung
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Allergien haben in den letzten fünfzig Jahren stark zugenommen. Die Voraussetzungen für eine allergische Entwicklung werden häufig schon im Säuglings- und Kleinkindalter gelegt.

Dass immer mehr Menschen an Allergien erkranken, wird vor allem auf starke bis übertriebene Hygiene im Babyalter zurückgeführt: Kommen Säuglinge in ihrer Umgebung nicht mit Keimen in Kontakt, beispielsweise weil alle Fußböden ständig gewischt und sie selbst dauernd gebadet werden, so kann sich ihr Immunsystem gegen Infektionen nicht ausreichend entwickeln und Allergien werden begünstigt. Eine sanfte Abhärtung ist an dieser Stelle zu empfehlen.

Symptome

Akut auftretende Allergiesymptome sind Juckreiz, Rötung und Schwellung der Schleimhäute von Augen, Nase, Mund und Lunge, von Haut und Lippen. Die Folge sind häufig Schnupfen und Niesen. Auch Husten und Bauchschmerzen können dazugehören. Je schneller die Beschwerden einsetzen, desto schwerer verläuft die allergische Reaktion.

Die schlimmste Form einer allergischen Sofortreaktion ist der anaphylaktische Schock. Dieser kann sich neben den lokalen Symptomen in allgemeinen Krankheitszeichen wie Übelkeit, Erbrechen, Kältegefühl, Atemnot mit pfeifender Atmung, Schwindel, Unruhe, Herzklopfen, Herzrasen und Kreislaufversagen äußern.

Erste-Hilfe-Maßnahmen

  • Falls Sie aufgrund bereits vorangegangener Allergieschocks Notmedikamente bei sich haben (Tabletten, Spritze, Spray, Autoinjektor), diese sofort anwenden!
  • Verständigen Sie sofort den Haus- oder Notarzt!
  • Beruhigen Sie Ihr Kind und halten Sie es warm, bis der Arzt kommt.
  • Lagern Sie Ihr Kind flach mit erhöhten Beinen. Bei Atemnot halten Sie den Oberkörper des Kindes aufrecht, damit es besser atmen kann.

Tags: Übelkeit, Medikamente, Kreislauf, Immunsystem, Erbrechen, Atemnot, Husten, Schnupfen, Juckreiz, Allergien, Hygiene, Krankheiten, Gesundheit

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