Pränatale Diagnostik

Schwangere Frau bei Ultraschalluntersuchung
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Gut zu wissen: Wenn unklar ist, ob dein Kind im Mutterleib gut versorgt ist, kann per Ultraschall sein Blutfluss untersucht werden. Er gibt Aufschluss über das Befinden deines Babys.

Der Dopplerultraschall hat nichts mit Verdopplung zu tun, sondern heißt nach einem Physiker, der 1842 das Phänomen beschrieben hat, dass die Wahrnehmung von Wellen sich verändert, wenn sich ihr Sender und Empfänger einander nähern oder voneinander entfernen – hörbar zum Beispiel, wenn ein Feuerwehrauto mit Sirene an uns vorbeifährt. Beim Dopplerultraschall wird dieses Phänomen genutzt, um die Blutflüsse des Ungeborenen und teilweise der Mutter farbig und akustisch darzustellen.

Die Untersuchung wird vor allem in der Spätschwangerschaft (26. bis 38. Schwangerschaftswoche) angewandt. Sie birgt kein Risiko für die Schwangere und ihr ungeborenes Kind. Wenn der Verdacht besteht, dass das Kind nicht oder nicht genügend wächst oder dass zu wenig Fruchtwasser vorhanden ist, dass es Fehlbildungen – speziell auch das Herzens geben könnte – gibt oder eine Blutgruppenunverträglichkeit sowie bei Erkrankungen der Mutter während der Schwangerschaft wird mit dieser Untersuchung die Versorgung des Kindes betrachtet.

Was bedeutet die Untersuchung für mich?

Wie andere pränatale Untersuchungen kann dieses Diagnoseverfahren zu deiner Beruhigung beitragen, wenn sich ein deutlicher Verdacht nicht bestätigt, beispielsweise wenn das Kind im Verhältnis zur Schwangerschaftswoche relativ klein ist und man in der Untersuchung doch eine gute Versorgung beobachten kann. Bestätigt sich so ein Verdacht aber doch, so können die entsprechenden medizinischen Maßnahmen frühzeitig genug eingeleitet werden.

Tags: Plazenta, Mutterkuchen, Fruchtwasser, Fehlbildung, Pränatale Diagnostik

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