Fehlentwicklungen

Schwangere Frau hinter Säulen
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Spina Bifida entsteht durch einen fehlerhaften Ver­schluss des Neuralrohrs (Rückenmark und Wirbelbögen) in der Frühschwangerschaft, meist in der Höhe der Lendenwirbelsäule und des Kreuzbeins.

Durch die Schädigung des Rückenmarks kommt es zu Lähmungserscheinungen und Empfindungsstörungen im Bereich der unteren Gliedmaßen sowie zu Störungen der Entleerungsfunktion von Blase und Darm. Zusätzlich haben die meisten Kinder eine Verlagerung von Kleinhirn und Hirnstammanteilen, die eine Erweiterung der Hirnkammern begünstigen.

Die Behandlung besteht nach der Geburt im Verschluss des vorgewölbten Rückenmarks, um Infektionen zu verhindern. Die weitere Betreuung erfolgt im Team von Kinderchirurg, Kinderurologe, Orthopäde, Neuropädiater und den Fachleuten der Rehabilitation. Durch eine generelle Folsäureprophylaxe kann das Risiko für MMC deutlich reduziert werden.

Tags: Spina bifida, Offener Rücken, Folsäure, Myelomeningozele (MMC), Schicksal, Rehabilitation, Folat, Neuralrohr, Rückenmark, Lähmungserscheinungen, Empfindungsstörungen, Integration, Fehlentwicklungen

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