Notfälle

Schreiendes Baby
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Bisswunden gehören immer in die Hände von Ärzten. Sollte Ihr Kind also von einem Tier gebissen worden sein, zeigen Sie die Wunde unbedingt einem Fachmann und lassen Sie sie gegebenenfalls behandeln.

Alle Bisswunden können grundsätzlich gefährlich sein, egal wie groß die Wunde ist und wo das Kind gebissen wurde, da die Keimbesiedlung in der Mundhöhle des beißenden Tieres zur Infektion der Wunde führen kann. Besondere Gefahren bilden Tollwut- und Tetanuserreger (Wundstarrkrampf). Deshalb sollten Sie auch bei kleinen Wunden den Arzt aufsuchen.

Was können Sie tun?

  • Bei starken Blutungen: Kompressionsverband.
  • Wunde reinigen, desinfizieren und verbinden, sobald sie nicht mehr stark blutet.
  • Arzt aufsuchen.
  • Impfschutz kontrollieren.

Besondere Maßnahmen sind bei Schlangenbissen und Insektenstichen nötig.
Zeckenstich: Zecken sollten in jedem Fall entfernt werden. Sie produzieren zwar kein Gift, können aber Krankheitserreger (Viren und Bakterien) übertragen. Die Zecke sollte mit einer speziellen Pinzette erfasst und langsam herausgedreht werden. Ziehen Sie nicht an der Zecke, da sie sich sonst verhakt und der Körper vom Kopf abgerissen wird. Verwenden Sie nie Öl, Klebstoff oder Nagellack.

Tags: Blutungen, Starrkrampf, Wundstarrkrampf, Bisswunden, Krankheiten, Notfälle

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