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Brauner Teddybär
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Die Produktpalette für Kinderspielzeug ist riesig. Bei der Auswahl ist es manchmal gar nicht so leicht zu entscheiden, welches Spielzeug wirklich geeignet ist.

In erster Linie ist solches Spielzeug interessant, das deinem Kind Freiraum lässt, seine Geschicklichkeit fördert, sein Denken herausfordert und seine Kreativität zulässt.

Um es nicht zu unter-, aber auch nicht zu überfordern, sollten Spielzeuge seinem Entwicklungsstadium angepasst sein. Einfach aus Liebe oder auch aus dem Bedürfnis heraus, sein Kind für die Zeit zu entschädigen, die man nicht mit ihm verbringen kann, ist man manchmal geneigt, sein Kind mit Spielzeug zu überhäufen. Doch zu viel Spielzeug überfordert ein Kind und viele Dinge, die du ihm mitbringst, wird es bald achtlos liegen lassen.

Vielleicht gibt dein Kind dir das Gefühl, dass jetzt etwas Neues, noch Schöneres und Größeres her muss. Kaufe ihm lieber weniger, dafür qualitativ gutes Spielzeug und zeige ihm, dass man zum Spielen auch einfach die Fantasie und Kreativität einsetzen kann. Kinder lieben als Spielgerät auch Gegenstände wie Kellen, Plastikschüsseln und andere Gegenstände, die du in deinem Alltag oft verwendest.

Ungeeignetes Spielzeug

Für die Spielumgebung deines Kindes solltest du folgende Punkte beachten:

  • Babys dürfen kleine Gegenstände (Murmeln, Schrauben, Batterien) nicht in die Hand bekommen, da sie sie in den Mund nehmen und verschlucken oder sich daran verletzen könnten.
  • Spitzige und scharfe Kanten stellen für Kleinkinder eine erhebliche Verletzungsgefahr dar.
  • Aufgepasst bei Ballons, die leicht platzen und – wie auch andere Plastikhüllen – eine Erstickungsgefahr mit sich bringen.
  • Entferne leicht zerbrechliche Spielzeuge und andere Gegenstände aus der Reichweite des Kindes, es könnte sich an Scherben und Splittern verletzen.
  • Spielzeug sollte nicht mit einer bleihaltigen Farbe bemalt sein, die abblättern oder schon beim Lecken in den Mund des Kindes gelangen kann.
  • Stoffwürfel und Kuscheltiere müssen leicht waschbar sein und Hygiene- und Sauberkeitsansprüche erfüllen, speziell dann, wenn dein Kind zu Allergien neigt.
  • Elektrische Spielzeuge dürfen nicht mehr als 24 Volt haben und müssen stabil und absolut sicher isoliert sein.

Prüf- und Gütesiegel
Als Eltern sagt euch die europäische Spielzeugrichtlinie DIN EN 71 wahrscheinlich wenig. Darum gibt es verschiedene Prüf- und Gütesiegel, die “gutes” Spielzeug kennzeichnen. Am bekanntesten sind die TÜV- oder GS-Siegel (“Geprüfte Sicherheit”), die Ware auszeichnen, welche teilweise noch sicherer sind, als es die europäische Spielzeugrichtlinie verlangt.

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