Babys Ernährung

Baby mit Mützchen beim Stillen
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Aller Anfang ist schwer. Das gilt oft auch fürs Stillen, denn jede Brust ist anders und jedes Kind saugt anders und hat ein anderes Temperament. Da ist es kein Wunder, wenn du und dein Kind euch erst einmal aufeinander einstellen müsst. Aber es lohnt sich, geduldig zu bleiben.

Nicht immer verläuft das Stillen problemlos. Manche Kinder sind nicht von Anfang an in der Lage, an der Brust zu saugen, und brauchen ein wenig Übungszeit, um das Saugen korrekt zu lernen. Besonders Frühchen haben oft Schwierigkeiten beim Stillstart.

Beinahe alle Stillprobleme können überwunden werden. Auch wenn am Anfang die Koordination noch nicht klappt, so dass es zu einem Milchstau oder gar einer Brustentzündung kommt, muss das kein Grund zum Abstillen sein. Es gibt verschiedene Wege, solche Probleme zu lösen, zum Beispiel mit einer Brustmassage. Wenn es dann funktioniert, ist Stillen etwas so Gesundes – auch für die Mutter! –, Praktisches und emotional Erfüllendes, dass es sich lohnt, bei der Stange zu bleiben, Wichtig ist es, viel Geduld zu haben – mit dir selbst und mit deinem Kind. Gibt es Probleme, so solltest du zunächst versuchen zu klären, was genau los ist:

Vielleicht leidest du unter wunden Brustwarzen und das Stillen schmerzt dich. Oder du bist nach der Geburt von deinem Kind getrennt, weil es eine spezielle Betreuung benötigt. In diesen Fällen ist es wichtig, dass du versuchst, die Milch mit einer elektrischen Milchpumpe anzuregen und abzupumpen. Idealerweise sollte damit innerhalb der ersten zwei Stunden nach der Geburt begonnen und dann im Rhythmus von drei bis vier Stunden fortgefahren werden. So wird die Milchproduktion angeregt und du kannst dein Kind zunächst mit der abgepumpten Milch ernähren.

Vielleicht hast du auch sogenannte Hohlbrustwarzen, bei denen das Kind auf besondere Weise angelegt werden muss, oder du fragst dich, ob du überhaupt genug Milch produzierst. Oder womöglich hast du Mehrlinge und fragst dich, wie sie ausreichend versorgt werden können? Für all diese Sorgen haben Hebammen und Stillberaterinnen ein offenes Ohr. Nimm diese wertvolle Hilfe in Anspruch! Meist liegt die Lösung in ganz kleinen Dingen, wie etwa in der Wahl spezieller Hilfsmittel oder der richtigen Haltung beim Stillen – ihr werdet es herausfinden!

Vorbeugung
Die beste Prophylaxe vor wunden Brustwarzen ist das korrekte Ansetzen .

Flaschen und Schnuller

Damit dein Kind das Saugen an der Brust ungestört lernen kann, ist es von Vorteil, in den ersten Lebenswochen auf Beruhigungs- und Flaschensauger zu verzichten. Allfällige Zusätze können in dieser Zeit sehr gut mit dem Becher oder einem Löffel zugeführt werden.

“Mein Kind hat von Anfang an gar keinen Schnuller akzeptiert. Das war einerseits praktisch, weil wir nicht immer darauf achten mussten, ihn nicht zu verlieren. Andererseits habe ich manchmal Mütter beneidet, deren Kinder damit zu beruhigen waren.”
Angela (30)

Tags: Ernährung, Milchstau, Brustentzündung, Babys Ernährung

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